Sira Koch, ADHS und Autismus Coach

Hallo, ich bin Sira

Durch persönliche Erfahrungen habe ich mich in den letzten Jahren intensiv mit den Themen Neurodiversität und Neurodivergenz auseinandergesetzt. Teil einer neurodivergenten Familie zu sein bedeutet, dass unterschiedliche Wahrnehmungs- und Denkweisen ganz selbstverständlich zum Familienalltag gehören und diesen prägen – mit eigenen Herausforderungen, aber auch mit einzigartigen Stärken und Perspektiven. Diese Lebenserfahrungen haben mich gelehrt, wie wichtig Verständnis, Akzeptanz und individuelle Lösungen sind, um ein unterstützendes Miteinander zu ermöglichen.

Parallel dazu habe ich mir durch viele Aus- und Weiterbildungen, Fachliteratur und nicht zuletzt praktische Erfahrung ein fundiertes Wissen rund um ADHS und Autismus angeeignet. In zahlreichen Gesprächen mit neurodivergenten Menschen und ihrem Umfeld, Fachpersonen und öffentlichen Stellen wurde mir immer wieder bewusst, wie viel Unsicherheit im Zusammenhang mit diesen Themen besteht. Diese Erkenntnis hat mich dazu bewogen, mich zum ADHS- und Autismus-Coach ausbilden zu lassen.

Ich bin verheiratet und lebe mit meinem Mann und unseren drei Kindern im Ägerital. Nach meinem Abschluss als Pflegefachfrau HF und weiteren Fachausbildungen war ich über zehn Jahre in der Akut- und Rehabilitationspflege tätig.

neuro-diversity.ch Coaching Raum von Sira Koch

Aus -und Weiterbildung

Die Auseinandersetzung mit Themen wie ADHS und Autismus ist für mich mehr als ein beruflicher Schwerpunkt – sie ist eine persönliche Faszination, die mich ständig weiterlernen lässt.

Coaching-Session Notizen – ADHS und Autismus Beratung bei Sira Koch

Meine Haltung: Was bedeutet für mich „Neuro-diversity.ch“

Der Begriff „Neurodiversität“ beschreibt die gesamte natürliche Vielfalt neurologischer Ausprägungen – also das breite Spektrum unterschiedlicher Kommunikationsstyle, Denk- und Wahrnehmungsweisen. Diese Vielfalt ist keine Krankheit oder Störung, sondern ein wertvoller Ausdruck menschlicher Unterschiedlichkeit.

Mit dem Namen ‚Neuro-diversity‘ möchte ich genau diese Haltung ausdrücken: Brücken bauen – zwischen neurodivergenten und neuronormativen Menschen; zwischen Fachwissen und gelebter Lebensrealität; zwischen Unsicherheit und echtem Verständnis.

Diese Brücken sollen helfen, Vorurteile und Missverständnisse abzubauen, Berührungsängste zu überwinden und Raum für gegenseitigen Respekt zu schaffen. Denn nur wenn wir neurologische Vielfalt als Bereicherung anerkennen und gemeinsam Barrieren abbauen, können wir ein inklusives Umfeld schaffen, in dem alle Menschen sich wohl fühlen.

Es ist an der Zeit, dass Störungsnarrativ hinter uns zu lassen – und neurodivergente Menschen nicht länger an Normen zu messen, die nie für sie gemacht wurden.